Ein Roadmovie in Bramfeld

Die Bramfelder Chaussee verläuft vierspurig durch das Zentrum von Bramfeld. Sie bestimmt mit ihrer Präsenz das Gesicht des Stadtteils. Deshalb wird sie auch die Hauptdarstellerin im neuen Projekt des Bramfelder Kulturladen sein.

Großspurig, laut, sehr präsent und unübersehbar: Die perfekte Hauptdarstellerin für das neue Stadtteilprojekt des Bramfelder Kulturladen

Der Bramfelder Kulturladen startet im April mit seinem Nachfolgeprojekt zum Stadtteiltheaterstück „Moby Dick – Auf zu neuen Ufern“, das im Wettbewerb ELBLEUCHTEN Anfang des Jahres nominiert wurde. Thema der diesjährigen Stadtteilinszenierung ist die Bramfelder Chaussee und die stadtplanerische Zukunft des Stadtteils. Der Bramfelder Kulturladen liegt direkt an der vielbefahrenen Ausfallstraße und nebenan wird sich auch die geplante Kulturinsel Bramfeld befinden. Grund genug, sich künstlerisch mit der Chaussee und ihren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten auseinanderzusetzen.

Mit filmischen, theatralischen und performativen Mitteln wird sich dem Thema genähert. Das Ziel ist ein multimedialer Roadmovie, der die Zuschauer im Film und in der Realität an verschiedene Situationen im Stadtteil führt und kleine Geschichten am Rande der großen Straße erzählt – über Lärm, vergessene Orte mitten im Verkehr, Ladensterben, zu kurze Grünphasen, Statistiken zum Verkehrsaufkommen und Bramfelder Straßenüberquerer. Das Projekt wird begleitet durch eine Veranstaltungsreihe, die bestimmte Themen durch Fachvorträge vertieft.

Wie bei „Moby Dick“ nehmen wieder verschiedene Gruppen aus dem Stadtteil an der Inszenierung teil. Zugesagt haben bisher die Freiwillige Feuerwehr, ein Shantichor und drei Schulen. Interessierte können gern noch zum Projektteam dazu stoßen. Das Projekt wird gefördert durch den Fonds Soziokultur, den Bezirk Wandsbek und die Stiftung Nachbarschaft.

Kontakt:
Bramfelder Kulturladen e.V., Katja Jacobsen, Bramfelder Chaussee 265, 22177 Hamburg, 040/ 642 170-12, katja.jacobsen@brakula .de

Aufgrund der Pandemie-Einschränkungen sind die zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt. Das Betreten der Räume ist nur mit Mund - und Nasenschutz erlaubt. Diese können am Sitzplatz abgesetzt werden, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.