Paula Modersohn-Becker

Dienstag, 24.04. 2012, 19:30 Uhr

Als Paula Modersohn-Becker 31jährig stirbt, gehört sie zu denen, die zusammen mit den französischen Nachimpressionisten eine neue Kunstepoche in Europa einleiten.
In der Künstlerkolonie Worpswede sieht sie sehr bald die konventionelle Begrenztheit, die die gesamte deutsche Kunst um die Jahrhundertwende zu ersticken droht. Sie bricht insgesamt viermal nach Paris auf und entdeckt dort die Großen der Moderne wie Cézanne, van Gogh, Gauguin, Picasso, Matisse und Rodin. Sie werden ihre großen Lehrmeister bei der Suche nach Farbgebung und abstrahierender Form.
In nur knapp sieben Jahren schuf sie in ungeheuer leidenschaftlicher Arbeitsweise ein umfangreiches, bahnbrechendes Werk, das sie zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen Europas machte.
Christine Belling wurde in Dresden geboren, absolvierte an der Münchener Fotoakademie eine Ausbildung als Fotografin und studierte in den 70er Jahren in Hamburg Kunst und Deutsch. Seit 1991 ist sie im kreativen und kulturellen Bereich tätig.
Dienstag, 24.4. 19.30 Uhr 7/5 Euro

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