kulturlabor

Projektarbeit im Brakula ist vielseitig.

Mit viel Spaß an Kultur und Kunst und viel Schwung gestalten wir unseren Stadtteil Bramfeld, nutzen, entdecken und erweitern die Möglichkeiten vor Ort. Dabei möchten wir künstlerische Anfänger und Profis zusammenführen, künstlerische Fertigkeiten vermitteln und lokale Politik beeinflussen. Angesprochen werden alle Menschen im Stadtteil: Alte und Junge, egal welcher Herkunft, alle die Lust haben, sich künstlerisch zu engagieren.

Die goldene Wandse 2011 wurde an drei junge Fimteams verliehen

Pokal goldene Wandse 2011

Zum zweiten Mal wurde DIE GOLDENE WANDSE verliehen, der vom Bramfelder Kulturladen in Zusammenarbeit mit den Schulen, Kultur- und Jugendhilfeeinrichtungen aus dem Stadtteil Bramfeld initiierte Jugendfilmpreis.

Rund 200 Kinder und Jugendliche warteten am Freitag Vormittag im CinemaxX Wandsbek gespannt auf die Entscheidung der Fach-Jury aus der Film- und TV-Branche.
Doch bevor die drei glücklichen jungen Gewinner-Teams die wunderschönen goldenen Wandsen in Empfang nehmen konnten, gab es zunächst 17 Kurzfilme aus den insgesamt über 30 Einsendungen zu sehen. Von witzigen Kürzestfilmen über große melancholische Gefühlswelten spannte sich der Bogen der jungen Filmemacher und verriet das enorme kreative Potential und die Freude an der filmischen Arbeit bei allen.
gewonnen haben:

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Alt Rahlstedt für ihren Film FREITAG IST BÜRGERTAG

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Grootmoor für ihren Film ICH LIEBE DICH

Ein Filmteam der Kunstschule Wandsbek für ihren Film VINETA

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BeatObsession – Brakula goes Laeiszhalle

5 Wochen lang haben Constantin, Junia, Lorenz, Lukas und Ben im Brakula auf Cajons, Eimern, Rohren und Schachteln herum getrommelt. Unter Anleitung des Musikers und Percussionisten Steffen Merkel, sowie der Tänzerin und Choreographin Claudia Hammerer wurde daraus eine knapp 10 minütige Performance, die am 30.9. im Kleinen Saal der Laeiszhalle aufgeführt wurde.

Damit ist die Gruppe aus dem Brakula Teil des Gesamtprojektes BeatObsession, welches von der Elbphilharmonie Kompass ins Leben gerufen wurde. Sechs Stadtteileinrichtungen waren beteiligt und haben mit Ihren Kinder- und Jugendgruppen  bei dem einstündigen Abschluß-Konzert ein rhythmisches Feuerwerk abgebrannt. Die ca. 150 Zuschauer sind begeistert mitgegangen, wenn auf Bänken, Stühlen oder dem eigenen Körper getrommelt wurde. Einige Gruppen haben mit Ihrer Performance kleine Geschichten erzählt von Tieren aus Afrika, dem Beat einer Putzkolonne oder was beim Warten auf den Bus passieren kann. Die Kinder aus dem Brakula haben sich von den Laserschwertkämpfen bei Star Wars inspirieren lassen und diese rhytmisch umgesetzt.

Für die Kinder war dieses Projekt ein besonderes Erlebnis. Sie haben die Faszination der Schlaginstrumente kennen gelernt und die Kraft des Rhythmus gespürt. Sie wurden angeregt, Klänge und Töne auch im Alltag zu entdecken. Das Highlight war aber sicherlich die Aufführung in der Laeiszhalle, die viele Kinder durch dieses Projekt zum ersten Mal betreten haben. Dort sind auch zum ersten Mal die Gruppen der verschiedenen Stadtteileinrichtungen aufeinander getroffen. Bei der Generalprobe haben die Kinder dann erstmals die Ergebnisse der anderen Workshops gesehen und waren wahrscheinlich überrascht wie vielseitig und unterschiedlich die Performances waren.

Zum BeatObession-Finale haben Steffen Merkel und Claudia Hammerer mit dem Publikum und den Kindern gemeinsam gerockt, bis alle mit heißen Händen, roten Wangen, lahmen Beinen aber hochzufrieden nach Hause gingen. Die beteiligten Kinder hatten Ihre von der Elbphilharmonie ausgestellten Teilnehmerurkunden und die Schlagstöcke in den Händen, mit denen BeatObsession auch noch in der U-Bahn weiterging. BeatObsession ist jetzt überall!

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Wandsbeker Jugendfilmpreis – Die Goldene Wandse 2011

Zum zweiten Mal schreibt der Bramfelder Kulturladen Brakula zusammen mit Schulen und Einrichtungen aus dem Stadtteil einen gemeinsamen Jugendfilmpreis aus. Damit wollen wir die Videofilmproduktion von Schülern und Schülerinnen im Bezirk Wandsbek fördern. Eingereicht werden können Videoproduktionen aus den Jahren 2010 und 2011, deren Filmemacher nicht älter als 21 Jahre sind und aus dem Bezirk Wandsbek kommen, dort gedreht haben oder dort zur Schule gehen. Die Filme dürfen nicht länger als 10 Minuten sein.
Alle Produktionen werden von einer externen Jury aus der Filmbranche bewertet.

Reicht eure Videofilme ein!

Preisverleihung:
Die goldene Wandse wird am 25.11.2011 um 10 Uhr im
Cinemaxx Wandsbek verliehen.
Einsendeschluss:

14.10.2011 (Posteingang)

Hier klicken für mehr Infos

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Stadtteilkulturpreis 2011 für das Theaterprojekt “Moby Dick – Auf zu neuen Ufern”

Den Hamburger Stadtteilkulturpreis 2011 erhielt aus den Händen der Kultursenatorin Kisseler der Bramfelder Kulturladen für sein Stadtteiltheaterprojekt „Moby Dick“. Ein halbes Jahr lang arbeiteten 110 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den Stadtteilen Bramfeld und Steilshoop an dem musikalischen Theaterevent „Moby Dick – Auf zu neuen Ufern“.

Es wurde ein Theaterstück erarbeitet, das am 4., 5. und 6. Juni 2010 am Bramfelder See (Open Air) aufgeführt wurde. Die Geschichte von Moby Dick handelt von Freundschaft, Sehnsucht und Wahnsinn. Auf dem Walfängerschiff treffen sich Menschen aus sehr unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Alle eint die Suche nach dem weißen Wal, bis sie feststellen, dass sie ihr Kapitän in den Tod führen wird. Daraufhin meutert die Mannschaft und verweigert ihre Mitarbeit. Parallel zum Geschehen klärt eine Gruppe von Walexperten in kurzen Interventionen Zuschauer wie Schauspieler über den historischen und den aktuellen Walfang auf. Schließlich versuchen sie Ahab mit einer Demonstration aufzuhalten. Doch die Walschützer scheitern. Im Zweikampf zwischen Ahab und dem weißen Wal stirbt Ahab im Kampf auf See. Eine Gruppe von Moritatensängerinnen kommentierte die Entwicklungen musikalisch.

Hörspielelemente, Moritatengesang, maritimes Liedgut, fachwissenschaftliche Hintergrundrecherche zum Walfang und überbordende Lust am Theaterspiel bildeten die Grundlagen einer denkwürdigen Stadtteiltheaterperformance.

Dem Projektteam ist es gelungen, in einer Großproduktion mit 110 Teilnehmenden Akteure aus unterschiedlichsten, kulturellen Milieus Bramfelds zusammenzubringen.

Auf der Bühne rund um und auf dem Bramfelder See agierten die Bramfelder Liedertafel, der Shanty-Chor, Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr, Jugendfeuerwehr Bramfeld, Berufliche Schule H20-Bramfelder See, Gymnasium Osterbek, Schule Hegholt, Samt & Seife, Sportfischerverein “Elbe” von 1927 e.V., Thalia Theater, Integrationsverein „Kraft derToleranz e.V.“, Haertel Couture, Stadtteilbüro Steilshoop und die Motte e.V.

Nicht nur Lehrerinnen und Lehrer ließen sich anstecken. Auch Eltern halfen bei Tonaufnahmen und Proben mit.

Besondere Verdienste erwarben sich in der Produktion die Regisseurin Ruth Zimmer und der musikalischen Leiter Marc Andre Klotz.

Stadtteiltheaterprojekt „Moby Dick“ – BRAKULA, Stadtteilkulturzentrum in Bramfeld

Katja Jacobsen, Projektleitung, BRAKULA, Bramfelder Chaussee 265, 22177 HH
Tel. 040-642170-12

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Prima Klima?

So langsam wird es Winter. Im letzten Jahr konnten viele, vor allem ältere Menschen, wochenlang nur unter großen Schwierigkeiten die Straße betreten, solche Schnee- und Eisflächen hatten sich gebildet. Die Straßenreinigung kam nicht mehr hinterher. Ein Skandal jagte den nächsten.
Aber wie ist das nun mit dem Klima? Haben wir im vergangenen Jahr die Vorboten der Klimakatastrophe erlebt? Die Gruppe „Malen und Zeichnen“ aus dem Brakula macht sich auf der Klimaveränderung künstlerisch nachzugehen. Wir werden auf einer Exkursion in das Klimahaus Bremerhaven immer entlang des 8. Längengrades die Klimazonen unseres Planeten hautnah erleben und herausfinden, wie die Menschen dort leben.Mit diesen Informationen stürzen wir uns in die künstlerische Arbeit. Die Eindrücke und Informationen aus dem Klimahaus werden wir in Bildern, Fotos, Zeichnungen und Collagen aufbereiten und weiterentwickeln.Zu Beginn des nächsten Jahres werden die Arbeiten der Gruppe „Malen und Zeichnen“ von Angelika Wimhöfer in einer Ausstellung im Brakula zu sehen sein.

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